• Unreality: das Debutalbum von Trickski
Unreality: das Debutalbum von Trickski2017-02-21T18:01:51+00:00

Project Description

Unreality: das Debutalbum von Trickski

Trickski

Trickski ist ein elektronisches Musikprojekt von Yannick Labbé und Daniel Becker. Nach sechs Jahren gemeinsamen Auflegens und Produzierens auf Labels wie Sonar Kollektiv, Diynamic, Stilove4music und Defected haben die beiden mit Suol ein neues musikalisches Zuhause gefunden. im Sommer 2011 kam hier auch ihr lang erwartetes erstes Album heraus. „Unreality” ist ein Deepes, musikalisch breit gefächertes, vielschichtiges Erstlingswerk, das verschiedenste Stile und Richtungen umfasst. Trickski ist definitiv kein Mainstream, hat aber dennoch einen gewissen Pop-Appeal durch den Hang zu Melodien und Harmonien. Trotzdem lieben die beiden den Stilbruch, das musikalische anecken und die totale kreative Freiheit. Neben ihren eigenen Stimmen haben sie für „Unreality” Sängern wie Ernesto aus Schweden, Irfan Acito-Khan und Fritz Kalkbrenner zusammengearbeitet.

Aufgabe

„Unreality” ist eine Zwischenwelt, ein Zustand und beinhaltet „das Spannungsfeld zwischen dem, was nicht ist, wir uns aber wünschen und dem was existiert, wir aber nicht wahr haben wollen”. So erklären Trickski ihr emotionales Album. Diese Gefühlswelt galt es visuell zu übersetzen. Darüber hinaus wollte Trickski nicht, dass sie groß oder fotografiert auf dem Cover auftauchen. Die Musik und das Thema sollten sprechen. Das Artwork sollte das repräsentieren, was sich dahinter verbirgt: Stimmungen, Atmosphäre, Dunkelheit, aufhellende Momente, Charme, Sexyness, Spookiness, Härte und Verletzlichkeit. Ziemlich viele unterschiedliche und entgegengesetzte Ansätze, die uns erst einmal vor einige Rätsel stellten.

Zielgruppe

Vor allem ist „Unreality” ein Album. Ein Album, das man durchhören kann – zu Hause, im Auto, auf Kopfhörern unterwegs oder beim Arbeiten. Es ist kein reines Clubtool, also eine Ansammlung von Dance Tracks. Trickskis Musik wird also von vielen unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Situationen gehört. Es ist Underground, es ist Nische aber gleichzeitig Pop und offen. Generell spricht Trickskis Musik eher diejenigen an, die ein gewisses Grundinteresse an elektronischer Musik und Popkultur mitbringen. Es ist kein „Rumsdibums” aber auch keine „abstrakte Vogelkunde” – gleichzeitig aber nicht „Wischiwaschi”. Die Musik hat Kante und Profil, ist selbstbewusst und innovativ. So wird Trickski wohl eher von mehr Fans im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gehört.

Projekt

„Fingers Crossed“ ein Zeichen mit zwei Bedeutungen

Das zentrale Bild für Trickski’s „Unreality“ musste etwas ambivalentes sein. Etwas, das in zwei Richtungen gedeutet werden kann, etwas, das Hoffnung ausdrückt genauso wie Verzweiflung – positiv wie negativ, dunkel wie hell, attraktiv wie abstoßend. Es musste etwas sein, das die von Trickski beschriebene Unrealität ausdrückt.
So sind wir auf das „Fingers Crossed“ Motiv gekommen. Hinter dem Rücken versteckt bedeutet dieses Handzeichen, Unehrlichkeit, Verstecken, Verbergen, Negieren, nicht zu etwas stehen. Das gleiche Zeichen anders herum zur Schau gestellt, nach vorne und offen präsentiert, steht für Hoffnung, für Optimismus, für den Glauben an etwas, für etwas Positives. „Fingers Crossed“ ist also ein Zeichen, das zwei sich vollkommen einander entgegengesetzte Haltungen repräsentiert. Die bearbeitete Frauenhand wirkt dabei attraktiv und verheißungsvoll. Da sie nicht fotografiert, sondern auf den Scanner gelegt wurde, berührt sie die Scheibe, also die Hülle der CD und auch den Betrachter. Man ist sehr nah am Geschehen, an der Unreality. Offen bleibt allerdings das Szenario. Wessen Hand ist das? Wo befinden wir uns? Was will sie und wozu hält sie ihre Fingers Crossed? Alles bleibt in einem schwarzen Raum.

Hände als Bilder

Darüber hinaus haben wir die Hände als optimales bildliches Bindeglied für die Single-Auskopplungen verstanden. Man kann fast alles mit den Händen aussagen, ohne dabei die Taubstummensprache zu beherrschen. Die erste Single „Wilderness“ haben wir mit einer schmutzigen und groben Hand dargestellt, die wir uns von einem Bauarbeiter vor unserem Büro geliehen haben. Vielen Danke dafür! Die nächste Single „Good time to pray“ wollte Trickski nicht im religiösen Sinne interpretiert wissen. Es sollte eher um eine innere Kraft, Ruhe oder das Besinnen gehen. Dabei haben wir uns für eine geschlossene Faust entschieden, die aber nicht in Schlagrichtung gedreht ist, sondern eher wie jemand, der dabei ist, uns etwas sehr wertvolles zu zeigen, das gerade sicher verwahrt wird.

Auch auf den Plakaten wirkt Trickskis Artwork klar, schlüssig, eigenständig, geheimnisvoll und attraktiv. Wir sind in der Unreality.

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