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Was wir unter einer guten Erklärfilm Produktion verstehen

Was wir unter einer guten Erklärfilm Produktion verstehen

Man begegnet ihnen überall, und als junges, hippes Startup-Unternehmen kann man es sich eigentlich nicht leisten, keinen zu haben.
Der animierte Erklärfilm hat sich die letzten Jahre zu einem mächtigen Marketing-Tool entwickelt: für Unternehmen ist er der einfachste und beste Weg, um seine Produkte oder Services zu kommunizieren und damit Aufmerksamkeit zu generieren.

Gerade in der Ära der digitalen Transformation, wo Dienstleistungen und Produkte immer komplexer und abstrakter werden, schafft es ein Erklärfilm so zu kommunizieren, dass selbst die schwierigsten Sachverhalte einfach verstanden werden. Darüberhinaus ist er von überall zugänglich und hat enorm hohes virales Potenzial.

Kurzum – für eine moderne und zeitgemäße Kommunikation im digitalen Zeitalter ist ein Erklärfilm schlicht unerlässlich.
Entscheidend ist allerdings, dass es ein guter Erklärfilm ist, denn schlechte Filme gibt es leider viel zu oft und diese können sogar zur Imageschädigung und damit zu einem gegenteiligen Effekt führen.

Aber was macht einen wirklich guten Erklärfilm aus? Und wie produziert man ihn am besten?

Wir bei Goldener Westen haben über die Jahre uns sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und eine erfolgreiche Strategie für die Herstellung von hochwertigen Erklärfilmen entwickeln können.

Sehr oft konnten wir dabei die Erfahrung machen, dass auf Kundenseite der Wunsch bestand, diesen Prozess transparenter zu gestalten. Nicht nur hoffen wir damit insgesamt das Niveau von Erklärfilmen heben zu können, sondern dem interessierten Leser auch etwas an die Hand zu geben, um ein solchen Prozess besser beurteilen zu können und zu verstehen, was alles nötig ist, um hochwertigen bewegten Content zu produzieren.

Aus den jahrelangen Erfahrungen und weit über 300 erfolgreich umgesetzten Erklärfilmen, ergaben sich folgende bewährte Produktionsschritte:

Wie entsteht ein Erklärfilm? Die 7 goldenen Schritte zum perfekt animierten Erklärfilm

1. Das Briefing

Der ganze Zauber beginnt mit einem Anruf oder einer Email – entweder von einem unserer geschätzten festen Kunden oder von einem potentiellen neuen Kunden – und einer kurzen Beschreibung des geplanten Projekts. Erst wenn wir wissen, was und wen unser Kunde mit dem Film erreichen möchte, kann es losgehen.

Auf Kundenseite müssen daher am besten folgende Fragen geklärt werden:

  1. Wen möchten wir erreichen? Getreu dem Motto: “Der Wurm muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch” – wer ist die Zielgruppe? Wie tickt die Zielgruppe?
  2. Was soll der Film bei der Zielgruppe bewirken? Soll der Zuschauer direkt zum Kauf eines Produkts/Services bewegt werden? Sich weiter informieren? Überhaupt erstmal aufmerksam werden, oder soll gleich ein komplexer Sachverhalt erklärt werden?
  3. Welche Inhalte sind für die ersten beiden Fragen inhaltlich relevant? Hier gilt wieder das berühmte “weniger ist mehr” – Prinzip – auch wenn die Software/das Produkt 150 tolle Innovationen bietet, sind vielleicht nur 3 ein wirklicher USP (Unique Selling Proposition). Es ist immer besser nur eine bedeutende Botschaft klar und prägnant zu kommunizieren, anstatt viele und die nur schlecht…

Erst danach überlegen wir, welche Art Animationsfilm am besten geeignet ist, um die gewünschte Botschaft zu kommunizieren. Das kann alles am besten während einem Kick-Off Meeting besprochen werden, um dann effizient und erfolgreich die nächsten Produktionsschritte zu planen. Dazu gehört auch, Mut zu besitzen, vielleicht einen Weg einzuschlagen, den man vorher so nicht im Kopf hatte.

2. Das Brainstorming – die Ideenfindung

Nachdem wir uns mit dem Kunden getroffen haben, uns ein genaues Bild von seinem Unternehmen und seiner Vision gemacht haben, und wirklich jeder Beteiligte weiß, was genau der Kunde mit dem Film kommunizieren will, geht es in die Brainstorming Phase.

Hier bei Goldener Westen sitzen wir zusammen und lassen unserer Phantasie freien Lauf. Das geschieht bewusst in einer Atmosphäre, in der wirklich jeder sich frei fühlen kann Ideen zu äußern, selbst wenn diese scheinbar noch weit vom Ziel entfernt scheinen. Es darf keine Denkverbote und Beschränkungen geben, denn sonst ist Innovation nicht möglich.
In der Regel gibt es zuerst nicht nur eine gute Idee, sondern mehrere, die erstmal “reifen” müssen. Am Ende können das auch gerne mal fünf Ideen werden, manchmal ist es aber auch nur eine gute Idee. Dieser Prozess ist organisch und keine Mathematik, d.h. man kann diese Phase nicht quantifizieren, sondern einzig allein die Qualität zählt. Eine einzig wirklich tolle Idee ist immer besser, als viele schlechte Ideen.

Am Ende hat natürlich der Kunde die Freiheit zu entscheiden, welche der Ideen ihm am meisten gefällt und auch am besten zum Selbstverständnis und den Zielen des Unternehmens passt. Wir geben natürlich eine Empfehlung und versuchen so gut es geht zu beraten. Am Ende dieser Phase steht ein schriftliches Treatment, eine Storyline, die in wenigen Sätzen die Idee beschreibt.

3. Entwurf und Konzept

In dieser Phase geben wir den einzelnen Ideen (wenn es noch mehrere sind) ein bisschen mehr Kontur. Mithilfe erster Skizzen (meist analog), oder einem Moodboard (Sammlung von visuellen Inspirationen) wollen wir dem Kunden ein Gefühl und Verständnis dafür geben, wie sich die vorgestellten Ideen “anfühlen” und welche Visionen wir für die einzelnen Ideen haben.
Am Ende erhält der Kunde ein Dokument in dem jede Idee prägnant beschrieben wird und durch Skizzen bzw. Moods (Bilder, Links, Filme) visuell erlebbar wird. Diese Phase ist zumeist die sensibelste Phase, da hier von allen Beteiligten das höchste Abstraktionsvermögen abverlangt wird. Hier hilft definitiv ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Kunden und Dienstleister. Angst ist immer der schlechteste Ratgeber.

Skizzen
Erste Entwurf
Zweite Entwurf

4. Feedback-Runde und Entscheidung für ein Konzept

Nachdem unser Kunde einen ersten Blick auf unsere Skizzen und Ideen geworfen hat, vereinbaren wir einen Termin für eine kurze Webkonferenz.
Der Kunde hat nun die Möglichkeit, seinen ersten spontanen Eindruck zu beschreiben, Feedback zu geben und mögliche Änderungswünsche zu äußern.
In diesem Meeting entscheidet sich dann auch welche Idee das Rennen macht. Für uns immer wieder auch ein etwas wehmütiger Moment. Denn natürlich kann am Ende nur eine Idee umgesetzt werden.
Die Vergangenheit hat immer wieder eindrucksvoll bewiesen, dass es zumeist nicht ratsam ist, Ideen zu mischen – nur weil man Kaiserschmarrn und Salami-Pizza mag, will man auch nicht beides zusammen essen, oder?
Hier heißt es also – wieder Mut zeigen und am Ende bereit sein für: “kill your Darlings”.

In diesem Fall hat sich der Kunde für den zweiten Entwurf entschieden.

Veränderte oder nicht umgesetzte Szenen

5. Scriptwriting, Styleframes und Animatic

Nachdem alle Änderungen gemacht und das Feedback mit einbezogen wurde, geht’s an das Feintuning von Design und Story. Zuerst wird aus dem groben Konzept ein Drehbuch und Sprechertext durch einen erfahrenen Texter von uns erstellt. Alle unsere Texter haben einen professionellen Drehbuchbackround, denn einen Text für einen Film zu schreiben ist eine eigenständige Profession.
Besonders im Hinblick auf einen guten Sprechertext ist das entscheidend. Gesprochener Text ist etwas vollkommen anderes, als gelesener Text.
Parallel dazu werden die Skizzen verfeinert und digitalisiert, Styleframes (digitale Entwürfe) erstellt und ein Storyboard gescribbelt.
Aus Storyboard und Styleframes machen wir dann ein Animatic (ein grob animierter Film), das die Guideline für Timing, Illustration und Animation bildet und uns und dem Kunden hilft zu verstehen, wie sein Film später aussehen könnte.
Dies hat sich als die beste Methode herausgestellt, um allen Gewerken und Beteiligten die Abstraktion zu erleichtern. Zumeist kann erst zu diesem Zeitpunkt Idee, Konzept und Story wirklich sicher beurteilt werden.
Nicht selten heißt es auch hier wieder, Mut zu haben und etwas zu ändern, oder sogar noch mal neu anzufangen, wenn sich herausstellt, dass das Storytelling nicht zündet, Längen entstehen, oder man schlicht den Inhalt nicht versteht.
Zumeist jedoch ist das eine effiziente Methode, um zu überprüfen, ob Text und Bilder gut zusammen funktionieren – eine guter Zeitpunkt, um nochmal zu kürzen und zu optimieren, da der Aufwand immer noch recht überschaubar ist.

Hier zeigen wir unseren ersten grober Erklärfilm Animatic:

Beispielhaft ein paar Styleframes:

6. Die zweite Feedback Runde und anschließende Sprachaufnahme

Damit wir uns sicher sein können, dass der Kunde mit dem generellen Design und der Story wirklich hundertprozentig zufrieden ist, bevor wir dann richtig ans Animieren gehen, schicken wir ihm alles nochmal für ein weiteres Feedback. Letzte Änderungen werden umgesetzt und das Animatic ist fertig.
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um die Sprachaufnahme zu machen – der Text sollte abgenommen sein und das Animatic vermittelt Sprecher/in und Kunden schon einen recht guten Eindruck des fertigen Films.

7. Die Produktion – Animation

Endlich kann die Animation starten! Nun gilt es möglichst effizient und sinnvoll ein Team zur Umsetzung zusammen zu stellen. Dabei verteilen wir die Rollen je nach spezifischen Skills und Stärken unserer Designer. Während der gesamten Produktionsphase ist es für uns außerdem wichtig, immer wieder für eine offene Kommunikation mit dem Kunden zu sorgen und ihm regelmäßige Updates zu geben, damit der gesamte Prozess möglichst transparent und zielgerichtet stattfindet.
Nachdem wir den kompletten Film animiert haben wird ein Sounddesign von unseren erfahrenen Sounddesignern entwickelt.
Je nach Film kann das eine exklusiv komponierte Musik sein, ein bereits bestehendes und lizenziertes Musikstück, was editiert wird, oder eine richtige Vertonung der Animation. Sounddesign und Musik wird nur leider zu oft zu wenig beachtet. Dabei kann ein gelungenes Sounddesign noch mal eine vollkommen neue Erzählebene einführen und zumindest ein Mehr an Emotion schaffen.

Abschließend gibt es noch eine letzte Feedbackrunde mit dem Kunden, um sicherzugehen, dass wirklich alle zufrieden sind. Es folgt ein letzter Schliff an Bild und Ton, um die höchste Qualität sicherstellen zu können.
Der allerletzte Schritt ist natürlich eine möglichst gute Komprimierung und das bedeutet ein Optimum zwischen Dateigröße und Bildqualität herzustellen.
Wir orientieren uns dabei immer an den neuesten Standards und sorgen dafür, dass der Film auf allen Vertriebswegen optimal eingesetzt werden kann.

Der finale Erklärfilm:

Und das waren sie – die sieben Schritte zum einzigartigen Erklärfilm!
Wir hoffen, dass ihr jetzt ein Bild davon habt, wie wir hier im Goldenen Westen arbeiten, und dass wir euch helfen konnten, einzuschätzen, wie gute Erklärfilme produziert werden sollten!

Und was kommt nach der Produktion?

Jetzt sollte der Kunde möglichst eine Contentstrategie haben, denn damit ein guter Film heutzutage gefunden wird, muss er auch gekonnt platziert werden. Auch hier können wir beraten und mit unserer Erfahrung unterstützen, wenn das gewünscht ist.
Beim Seeding können Social Media Loops die Aufmerksamkeit enorm erhöhen. In diesem Fall für Instagram, Twitter und Facebook:
2017-07-06T17:35:18+00:00

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