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PROJEKT:   INFO:

LEROY
Maintitle / Motiondesign
Kinostart: 27.9.2007
Dreamer Joint Venture


info

Dreamer Joint Venture
X-Verleih

 
LEROY

Regie: Armin Völckers,
Drehbuch: Armin Völckers,
Produzent: Oliver Stoltz,
Genre: Komödie

   

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Inhalt
Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Berliner Schüler Leroy: deutsch, kultiviert, gut erzogen - und schwarz. Er spielt Cello und geht in Ausstellungen, anstatt HipHop zu machen und Basketball zu spielen. Das einzig "Coole" an ihm ist sein riesiger Afro-Look. Trotz fehlender Coolness und eines übernatürlichen Talents für Ungeschicklichkeiten jeglicher Art passiert das Unbegreifliche: Leroy erweckt die Aufmerksamkeit der süßen Eva. Doch das Glück der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Denn Evas Familie entpuppt sich als rechtsradikal und ihre fünf humorlosen Skinhead-Brüder verprügeln am liebsten Schwarze. Aber Leroy kämpft um Eva und so erfährt die Black Power-Bewegung der 70er Jahre ein Revival der ganz besonderen Art.
LEROY bereitet kurzweilig, klug und mit erfrischender Leichtigkeit Themen wie Rassismus, Gewalt und deutsche Schuldkomplexe auf und bildet damit ein neues Genre: die politische Teeniekomödie. Produziert von Oliver Stolz (KNOCKIN´ ON HEAVENS DOOR, LOST CHILDREN).

 


 
 

leroy


   
 

Kritik
„Frech, manchmal ein wenig naiv und möglichst politisch unkorrekt - so präsentiert sich diese coole und erfrischend andersartige Komödie, die gleichzeitig als nicht ganz ernst gemeinte Hommage an die Blaxploitation-Filme der siebziger Jahre und deren Flaggschiff "Shaft" durchgeht, was sich in Leroys Afrofrisur, einem Videotheken-Besuch bei seinen schwarzen Brüdern und ganz besonders im funkigen Soundtrack niederschlägt. Der wird dominiert von deutschen HipHop-Größen wie Afrob, Curse, Harris und Clueso, die maßgeblichen Anteil am Gelingen dieses Mix aus Love Story, Porträt eines Außenseiters, der gar keiner ist, und "schwarzer" Komödie haben. Da verzeiht man "Leroy" und seinem Regisseur sogar das Ende, das ein wenig zu übertrieben positiv, optimistisch und somit leider sehr unrealistisch ausgefallen ist.“
Kritik auf KINO.DE

   
  Eine ganz spezielle Atmosphäre hat Andreas Resch in LEROY ausgemacht. "Auch wenn es zum Schluss hin - wenn Leroy seine Freunde zur entscheidenden Schlacht gegen die Nazis zusammentrommelt - doch recht langatmig wird, ist Armin Völckers Kinodebüt dank skurriler Charaktere, zahlreicher Blaxploitation-Zitate sowie eines stimmigen Soundtracks durchaus unterhaltsam. Zudem zeigt ein Videoclip-Abspann der fiktiven Boygroup "Skin Sync" einen möglichen Weg auf, wie man dem Rechtsradikalismus in Zukunft entgegentreten könnte: Anstatt ihn zu tabuisieren - so wird hier humorvoll nahegelegt -, sollte man ihn vielmehr radikal kommerzialisieren."
Die Tageszeitung - TAZ

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