Musikvideo
Trickski feat. Ernesto -
Good time to pray

Unser Kunde

Trickski ist ein elektronisches Musikprojekt, das im Juli 2011 sein Debutalbum „Unreality" auf dem Berliner Label „Suol" herausgebracht hat. Die beiden Produzenten Yannick Labbé und Daniel Becker vertrauen schon lange der Designagentur Goldener Westen ihr Artwork an. Neben ihrem Sublabel „Members of the Trick" haben wir auch das Artwork für „Unreality" und die Promotion-Materialien gestaltet.

Aufgabe

Der Titel „Good time to pray" sollte das Thema für das Musikvideo zur zweiten Single des Albums „Unreality" vorgeben. Allerdings war es Trickski wichtig, dass der Titel nicht wörtlich - also religiös - interpretiert wird, sondern den Moment der Besinnung beschreibt. Mit einfachen Mitteln und einem begrenzten Budget sollte eine Lösung gefunden werden, die sowohl ästhetisch ansprechend ist, als auch den Song mit dem schwedischen Sänger „Ernesto" visuell illustriert und einen neuen Zugang zu Trickskis Song schafft.

Zielgruppe

Die Zielgruppe dieses Videos sind alle Freunde von elektronischer Musik mit Tiefe und Seele; alle, die die Musik von Trickski bereites lieben oder sie noch nicht kennen und über dieses Video darauf aufmerksam werden. Trickskis Fans sind hauptsächlich zwischen 25 und 35 und somit etwas älter als die Zielgruppe der meisten Mainstream-Musikvideos.

Projekt

Good time to pray” – aber bitte ohne zu beten

Wie kann man „Good time to pray” die religiöse Komponente nehmen, den Titel aber trotzdem ernst nehmen und den Inhalt nicht durch den Kakao ziehen? Hierzu haben wir uns auf die sekuläre Variante des Betens konzentriert: Das Nachdenken, das In-Sich-Gehen, das Reflektieren. Wie aber fängt man diesen Moment ein bzw. wie kann man ihn simulieren?
Hierzu haben wir auf der Suol Label Night im Watergate Freunde und Bekannte des Labels in einem neutralen Raum interviewt. Das Geheimnis dabei war es, dass es uns nicht auf die Antworten ankam, sondern auf den Moment des Zuhörens. Wir haben allen Beteiligten relativ lange, komplizierte Fragen über das Leben an sich und den Albumtitel „Unreality” gestellt und uns auf den Moment des Zuhörens, der Konzentration fokusiert. Die intensiven Portraitaufnahmen in Schwarz-Weiß lassen die Gesichter die Geschichten erzählen. Man kann den Protagonisten tief in die Augen und zum Teil auch in die Seele sehen und bekommt so mehr erzählt als bei einer aufwändig inszenierten Geschichte. Diese Portraitaufnahmen haben wir in Zeitlupe auf den Takt geschnitten und mit Symbolen kombiniert, die für die möglichen Themen ihrer Gedanken stehen. So ist das tiefe, ruhige und doch intensive Musikvideo zu „Good time to pray” entstanden. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für Ihre spontane und tolle Mitarbeit bedanken: Chopstick & Johnjon, Till von Sein, Master H, Jordan Gross, Nils Penner und einigen mehr. Die Kamera und das Licht sind von Gonnar Weber / MakeMake.tv



Projekt Videos